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Staatsanwaltschaft Heidelberg erwirkt Haftbefehl gegen 40-jährigen Tatverdächtigen wegen gefährlicher Körperverletzung

Datum: 09.01.2017

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des
Polizeipräsidiums Mannheim



Staatsanwaltschaft Heidelberg erwirkt Haftbefehl gegen 40-jährigen Tatverdächtigen wegen gefährlicher Körperverletzung



Heidelberg

Wegen gefährlicher Körperverletzung hat die Staatsanwaltschaft Heidelberg Haftbefehl gegen einen 40-jährigen Tatverdächtigen erwirkt. Der wohnsitzlose Mann soll am vergangenen Samstag gegen 10 Uhr in der Cafeteria der Chirurgischen Klinik im Neuenheimer Feld eine Angestellte und einen gehbehinderten Patienten mit einem Messer bedroht und der Frau eine unbekannte Flüssigkeit ins Gesicht gesprüht haben.

 

Der Tatverdächtige hatte sich zuvor in der Cafeteria aggressiv verhalten und unter anderem Stühle umgestoßen sowie gegen eine Scheibe getreten. Nachdem er zunächst des Raumes verwiesen worden war, kehrte er zurück und ging einschüchternd auf einen Rollstuhlfahrer zu. Als sich die Angestellte der Cafeteria dazwischenstellte, zog der Tatverdächtige ein Messer und machte mehrere Stichbewegungen. Dann spuckte er der Frau ins Gesicht und sprühte ihr eine unbekannte Flüssigkeit ins Gesicht, die die Augen der Geschädigten reizte. Darauf verließ er die Klinik.

 

Im Rahmen der Fahndung konnte der Tatverdächtige kurze Zeit später in Tatortnähe entdeckt und festgenommen werden. Da er sich der Festnahme widersetzte und gegen einen Polizeibeamten trat, musste er zu Boden gebracht und mit Handschließen geschlossen werden. Das Messer sowie ein im Rucksack mitgeführter Teleskopschlagstock wurden sichergestellt.

 

Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, war der Tatverdächtige in den Tagen zuvor bereits mehrfach aggressiv an verschiedenen Örtlichkeiten in Heidelberg in Erscheinung getreten.

 

Am Sonntag wurde der 40-Jährige dem Haftrichter vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Heidelberg beantragten Haftbefehl erließ. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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