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Fünf Männer wegen des dringenden Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg in Untersuchungshaft

Datum: 28.03.2018

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim

 

Fünf Männer wegen des dringenden Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg in Untersuchungshaft

 

Heidelberg:

 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurden fünf Männer im Alter zwischen 18 und 34 Jahren dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Heidelberg vorgeführt. Dieser erließ jeweils Haftbefehl.

 

Die Beschuldigten stehen im dringenden Verdacht, Marihuana in nicht geringer Menge besessen zu haben, um dieses gewinnbringend zu veräußern und sich durch den Weiterverkauf des Marihuanas eine nicht unerhebliche Einnahmequelle zu verschaffen.

 

Wie mit Pressebericht vom 22. Januar mitgeteilt, erreichte die Polizei am späten Freitagabend des 19. Januar eine Meldung, dass es aus der Wohnung des 34-jährigen Tatverdächtigen in der Bahnstadt stark nach Marihuana rieche. Im Zuge der Überprüfung der Wohnung des Tatverdächtigen entdeckten die Polizeibeamten im Außenbereich des Gebäudes, unterhalb des Zimmerfensters des betreffenden Appartements, zwei verpackte Beutel mit annähernd 600 Gramm Drogen. Der Mann steht im dringenden Verdacht, das Rauschgift bei Erscheinen der Polizei aus dem Fenster geworfen zu haben. In der Wohnung des Verdächtigen wurde zudem weiteres Beweismaterial sowie mutmaßliches Dealgeld sichergestellt.

 

Die weitere Sachbearbeitung übernahm der Kriminaldauerdienst und schließlich das Rauschgiftdezernat der Kriminalpolizeidirektion in Heidelberg.

 

Im Zuge der weiteren kriminalpolizeilichen Untersuchungsarbeit konnte der 34-Jährige einer gambischen Tätergruppierung zugeordnet werden, gegen die bereits seit August 2017 ermittelt wurde. Ein 29-jähriger Gambier konnte als Kopf der Rauschgift-Händlergruppe identifiziert werden, die aus einer Heidelberger Flüchtlingsunterkunft heraus den Marihuana-Handel organisierte. Im Zuge eines Scheingeschäfts wurden sowohl er als auch sein 19-jähriger Bruder festgenommen. Bei der anschließenden Vollstreckung von insgesamt acht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg bei Gericht erwirkten Durchsuchungsbeschlüssen stellte die Polizei weiteres Dealgeld sowie Drogen sicher. Im Zuge dieser Maßnahmen nahm die Kriminalpolizei in Eppelheim einen 29-Jährigen fest, bevor Anfang März einem weiteren 18-jährigen Mittäter, der als Kurier agierte, die Festnahme erklärt wurde.

 

Insgesamt wurden ca. 6.500 Euro Dealgeld und etwa 2,3 kg Marihuana sichergestellt.

 

Nach den vorläufigen Festnahmen wurden die Verdächtigen dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Heidelberg vorgeführt, welcher auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg Haftbefehle erließ. Anschließend wurden die fünf Männer in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert. 

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